1. Flensburger Sportabzeichentag – Lothar Hay appelliert an Betriebe: Ehrenamtliche Arbeit der Sportvereine unterstützen

Flenmsburg – Innenminister Lothar Hay hat Betriebe in Schleswig-Holstein aufgerufen, sich noch stärker für den Sport zu engagieren. Dies sei ein Zeichen für sozial verantwortungsvolles Unternehmertum, sagte Hay am Samstag (16. Mai) bei der Eröffnung des 1. Flensburger Sportabzeichentages in der Fördestadt. Viele Frauen und Männer, die ehrenamtlich arbeiteten, könnten diese Unterstützung gut gebrauchen. „Sie leisten wertvolle Arbeit für die gesamte Gesellschaft“, sagte der Minister.

Auch für die Unternehmen zahle sich das Engagement aus. „Der gute Ruf eines Unternehmens entsteht aus einer Kombination von hochwertigen Produkten, ausreichenden Gewinnen und gesellschaftlicher Verantwortung“, sagte Hay. Beim Deutschen Sportabzeichen gehe es nicht nur um höher, schneller und weiter, sondern auch darum, welches Unternehmen, welche Schule und welcher Verein die meisten Menschen motiviere, sich sportlich zu betätigen.
Der Sportverband Flensburg hat den Sportabzeichentag organisiert und alle Flensburger Schulen, Vereine und Betriebe aufgerufen, bei den einzelnen sportlichen Prüfungen mitzumachen. Innenminister Lothar Hay als Schirmherr der Veranstaltung würdigte den Mut der ehrenamtlichen Initiatoren. „In einer Zeit, in der immer mehr Menschen viele Stunden vor dem Fernseher oder dem Computer verbringen, ist es eine Herausforderung und ein Wagnis, einen solchen Wettbewerb ins Leben zu rufen“, sagte der Minister.

Das Deutsche Sportabzeichen wurde am 1. September 1913 zum ersten Mal verliehen. Man kann es individuell für sich ablegen, in der Gruppe oder im sportlichen Wettkampf gegeneinander. Nach Angaben des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) versuchen rund zwei Millionen Menschen aus allen Generationen jedes Jahr die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen zu erfüllen. Fast eine Million Sportler legen es Jahr für Jahr ab.