5-jähriges Bestehen des Museums „Kunst der Westküste“

Kulturstaatssekretär Dr. Schmidt-Elsaeßer gratuliert Ferring-Stiftung und Museum „Kunst der Westküste“ zu Jubiläen

ALKERSUM/FÖHR – Zweifache Gratulation: Kulturstaatssekretär Dr. Eberhard Schmidt-Elsaeßer hat heute (21.7.) die Glückwunsche des Landes zum 5-jährigen Bestehen des Museums „Kunst der Westküste“ sowie des 25-jährigen Jubiläums der Ferring-Stiftung überbracht.

Seinen besonderen Dank richtete der Kulturstaatssekretär dabei an Professor Frederik Paulsen, der mit dem Aufbau der Ferring-Stiftung das Lebenswerk seines Vaters fortgesetzt und mit dem Initiieren des Museums „Kunst der Westküste“ durch beide Einrichtungen in ganz besonderer Weise Heimatliebe und Weltoffenheit verbunden habe.

In seinem Vortrag anlässlich des Fest-Symposiums in Alkersum auf Föhr unterstrich Dr. Schmidt-Elsaeßer die wachsende Bedeutung der Kultur für das Land: „Schleswig-Holstein wird zunehmend nicht nur als Urlaubsland sondern auch als Kulturland wahrgenommen, in dem bedeutende Kulturschätze zu entdecken oder beispielsweise hochkarätige Musikveranstaltungen im Rahmen des Schleswig-Holsteinischen Musikfestivals zu erleben sind.“ Diesem Bedeutungszuwachs werde man auch in dem von Kulturministerin Anke Spoorendonk initiierten Kulturdialog gerecht, mit dem ein Kulturentwicklungsplan für die kommenden Jahre verabschiedet worden sei.

Zur Stärkung der Kultur im Lande sei es unverzichtbar, dass öffentliche Stellen mit den Kulturschaffenden, den Kulturinstitutionen und natürlich mit Kulturstiftungen zusammenarbeiten, so Dr. Schmidt-Elsaeßer weiter: „Private Stiftungen wie die Ferring-Stiftung und deren Engagement für die Kultur sind für unser Land unverzichtbar.“ Zugleich wies der Kulturstaatssekretär auf die hohe Bedeutung der Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein als flankierendes und ergänzendes Förderinstrument hin. Ihr sei es in den vergangenen 30 Jahren und in Zeiten knapper öffentlicher Mittel gelungen, die Kultur im Lande zu sichern und zu stärken.

Zum Hintergrund:
Die Ferring Stiftung wurde 1988 in Alkersum auf Föhr von Frederik Paulsen, der von 1969 bis zu seinem Tod am 03. Juni 1997 in Alkersum lebte, gegründet. Mit der Ferring Stiftung hat Frederik Paulsen für die Insel Föhr und alle Nordfriesen eine Institution geschaffen, die die friesische Sprache und Kultur bewahrt. Der Name „Ferring“, in der friesischen Sprache der Insulaner „Fering“ geschrieben, hat mehrere Bedeutungen: Er bezeichnet die Sprache der Insulaner, die traditionelle Tracht der Frauen und alles, was zu Föhr gehört.

Das Museum Kunst der Westküste ist ein gemeinnütziges Stiftermuseum. Stifter ist auch Frederik Paulsen, ehemals Vorstandsvorsitzender des Pharmakonzerns Ferring, dessen Gemäldesammlung den Grundstock des Museums bildet. Das Museum zeigt ein vielfältiges Ausstellungsprogramm auf hohem Niveau und begreift sich mit seinem museumspädagogischen Angebot auch als Lernort für Kinder und Jugendliche.