Brandermittlungen nach Großfeuer in Harrislee werden fortgesetzt

Flensburg – Nachdem, wie berichtet, ein Großfeuer am 14. März die Verkaufshalle eines Autohändlers in Harrislee (Kreis Schleswig-Flensburg) komplett zerstört hatte (Schaden: zirka eine halbe Millionen Euro), hat die Flensburger Kriminalpolizei in dieser Woche ihre Suche nach der möglichen Brandursache vorangetrieben.

Gestern suchten zunächst zwei Brandmittelspürhunde den Brandort ab. Danach nahm ein Sachverständiger des Landeskriminalamtes (LKA) den Brandort in Augenschein. Im Auftrag der Gebäudeversicherung waren ferner zwei Sachverständige des Instituts für Schadensforschung an der Brandstelle.

Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades des Objektes konnte die eigentliche Brandursache nicht mehr eindeutig festgestellt werden. Es würden nach Kripoangaben jedoch noch weitergehende Untersuchungen des Landeskriminalamtes folgen.

Im Augenblick könne weder eine technische Ursache noch Brandstiftung ausgeschlossen werden. Allerdings lägen für eine Brandstiftung keine Hinweise vor. Der Brandort wurde inzwischen wieder frei gegeben. Die Abrissarbeiten sollen voraussichtlich bereits heute beginnen.