Flensburg Nautics – unruhige Nächte für die Wasserschutzpolizei

Die sonst so ruhige Veranstaltung sorgte für die Wasserschutzpolizei in beiden Nächten für Arbeit. Mehrere Einsätze, unter anderem ein Seenotfall vor Fahrensodde, Betrunkene die über Bord gingen und ein unbeleuchtetes Boot erforderten den Einsatz der Wasserschutzpolizei.

Nach dem Feuerwerk wollten die Beamten ein Schlauchboot, dessen Beleuchtung nur aus einer Taschenlampe bestand, nach hause schicken. Einer Anhalteaufforderung kam der 60 jährige Skipper nicht nach. Nur mit beiden Polizeibooten gelang es das Schlauchboot zu stoppen. Dabei stellten die Beamten fest, dass der Skipper mehr als 1,1 °/oo Alkohol im Blut hatte.

Wenig später wurde die Besatzung der „Glücksburg“ zu einem Seeunfall gerufen. Ein Sportbootfahrer hatte in der Dunkelheit die unbeleuchtete Tonne 14 vor Fahrensodde gerammt. Alkohol war nicht im Spiel. Die Wucht des Aufpralls war aber so groß, dass der Skipper durch das Schiff geschleudert wurde und sich schwere Gesichtsverletzungen zuzog. Sein Kind, das ebenfalls an Bord war, wurde nur leicht verletzt. Glück im Unglück hatte der Mann, weil ein Segler, der sich in der Nähe befand, den Aufprall und Verlöschen der Positionslichter bemerkte und zu Hilfe eilte.

In der Nacht zu Sonntag bemerkte die WSP ein kleines voll besetztes Schlauchboot, das den Hafen bei Dunkelheit ohne Licht überquerte. An einem Großsegler versuchten die Personen auszusteigen, fielen aber
aufgrund ihres Alkoholgenusses alle ins Wasser. Bei der Klärung des Sachverhaltes wurden die Beamten von Bord des Großseglers beschimpft und beleidigt.