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Kripo Flensburg klärt Einbruchsserie

Flensburg – Das Sachgebiet 2 der Flensburger Kriminalpolizei hat eine umfassende Serie regionaler Einbrüche und Rollerdiebstähle geklärt. Drei aus dem Kreisgebiet stammende, arbeitslose Männer im Alter von 23 bis 40 Jahren sollen demnach für insgesamt dreißig Straftaten – darunter siebzehn Einbrüche und acht Diebstähle von Motorrollern – verantwortlich sein.

Die Tatorte liegen überwiegend im Kreis Schleswig-Flensburg, aber auch in Flensburg und Süderlügum seien Straftaten begangen worden. Gegen einen weiteren, mutmaßlichen Mittäter wird zurzeit gesondert ermittelt. Ein Zeugenhinweis führte die Beamten der Polizeistation Schafflund am 24. Juni zunächst auf die Spur der mutmaßlichen Täter: In einem von den Beschuldigten genutzten Schuppen in Wallsbüll (Kreis Schleswig-Flensburg) stellten sie mehrere Roller und andere Gegenstände sicher, die nachweislich aus Straftaten stammten. Im Zuge der kriminalpolizeilichen Ermittlungen konnten weitere der aufgefundenen Gegenstände konkreten Einbrüchen in Kindergärten, Schuppen, Reithallen und (Büro-) Containern zugeordnet werden. Insgesamt konnte die Kripo so Diebesgut im Werte von rund 5.000 Euro wiederbeschaffen. Ein Großteil der gestohlenen Sachen blieb bislang jedoch verschwunden. Die Kripo geht davon aus, dass sie verkauft worden sind. Bei ihren Einbrüchen waren die Beschuldigten den Ermittlungen zufolge vor allem auf Bargeld und Wertgegenstände wie Laptops und Digitalkameras aus. Die im Wesentlichen geständigen Tatverdächtigen wurden inzwischen mehrfach vernommen- dabei immer wieder neue Straftaten ans Licht. Die Höhe des entstandenen Gesamtschadens beläuft sich auf zirka 30.000 Euro.

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