Kulturministerin Spoorendonk betont Stellenwert des Denkmalschutzes bei der Stadtentwicklung

Flensburg – Schleswig-Holsteins Kulturministerin Anke Spoorendonk hat heute auf der Fachtagung des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz „Städte pflegen – Denkmal planen“ dazu aufgerufen, die Interessen von Stadtplanung und Denkmalschutz in Einklang zu bringen. „Zu unseren Städten gehören auch Geschichte und die architektonischen Zeugnisse dieser Geschichte. Insbesondere bei Bauwerken der Wiederaufbau-Moderne der 1960er, 70er und 80er Jahre gibt es immer wieder Diskussionen, warum diese unter Denkmalschutz stehen. Aber Schönheit – wie auch immer sie sich definiert – darf als Maßstab allein kein Kriterium für oder wider den Denkmalschutz sein. Denn auch diese Gebäude zeugen von einer bestimmten Haltung, bestimmten gesellschaftlichen Strömungen, bestimmten Überlegungen der entsprechenden Bauzeit. Sie sind sozusagen steingewordene Archive der Stadtgeschichte. Niemand unter uns will in eintöniger, gleichförmiger Architektur leben. Der gute Mix, das Miteinander von alt und neu macht den Reiz einer Stadt aus und dieses Miteinander will gepflegt werden“, erklärte Spoorendonk.