Neue Richterin aus Schleswig-Holstein am Bundesverwaltungsgericht

Berlin/Kiel – Dr. Susanne Rublack ist heute zur Richterin am Bundesverwaltungsgericht gewählt worden. Der Bundesrichterwahlausschuss stimmte diesem Vorschlag Schleswig-Holsteins zu. Frau Rublack wechselt damit vom Oberverwaltungsgericht Schleswig nach Leipzig. Schleswig-Holsteins Justizministerin Anke Spoorendonk erklärte: „Ich freue mich sehr über diese Entscheidung und gratuliere Frau Dr. Rublack von ganzem Herzen. Sie hat in verschiedenen Funktionen in der schleswig-holsteinischen Justiz großes Engagement und Können bewiesen. Die Wahl an das Bundesverwaltungsgericht ist eine Bestätigung ihrer Arbeit, ich wünsche Frau Dr. Rublack für diese neue Aufgabe alles Gute und viel Erfolg.“

Dr. Susanne Rublack wurde am 13. August 1962 in Konstanz geboren. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach dem Abitur in Baden-Württemberg studierte sie Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg und legte 1987 das Erste Staatsexamen ab. Nach verschiedenen, auch wissenschaftlichen Stationen folgte 1994 das Zweite Juristische Staatsexamen in Berlin, bereits ein Jahr zuvor hatte Frau Rublack dort promoviert. Im Anschluss war sie zunächst Referentin beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz. Im Oktober 2002 wurde sie Richterin am Verwaltungsgericht Schleswig, im September 2010 Richterin am Oberverwaltungsgericht Schleswig.

Von 2006 bis 2008 war Frau Dr. Rublack an das Bundesverfassungsgericht abgeordnet, seit 2008 ist sie auch stellvertretendes Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landesverfassungsgerichtes.