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Party eskaliert – Haus verwüstet

Polizeidirektion Flensburg Nübel / Schleswig (ots)Die Polizei Schleswig wurde am vergangenen Wochenende in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu einer Party in Nübel bei Schleswig gerufen, da diese „aus dem Ruder lief“. Der Einsatz wurde zunächst von einer Streifenwagenbesatzung wahrgenommen. Am Einsatzort wurde dann festgestellt, dass in einem Einfamilienhaus eine Party stattfand. Die eingesetzten Beamten verschafften sich Zugang zu dem Haus. Die 15-jährige Tochter des Hauses war sichtlich aufgelöst und nicht mehr Herr der Lage. Sie habe lediglich ein „Sit-In“ mit zehn Leuten feiern wollen. Ihre Eltern befänden sich zurzeit im Urlaub. Die Absicht ein „Sit-In“ zu feiern tat die junge Frau auch auf der Internetplattform „SchülerVZ“ und „Facebook“ kund. Im Verlaufe des Abends kamen dann immer mehr junge Leute in das Haus ihrer Eltern, bis es zuletzt ca. 70-80 Personen waren. Einige von ihnen benahmen sich in dem Haus wie die „Axt im Walde“. So war der Fußboden im gesamten Untergeschoss mit Scherben von zerbrochenen Bierflaschen übersäht. Die Teppiche im Wohnzimmer waren ruiniert. Der Kühlschrank wurde geplündert und die Alkoholika im Hause wurden ausgetrunken. Die Tapeten waren teilweise mit Bierspritzern übersäht.

Die eingesetzten Beamten lösten die Party auf und räumten das Haus. Alle „Partygänger“ erhielten einen Platzverweis. Viele der Jugendlichen waren deutlich alkoholisiert und protestierten gegen die polizeiliche Maßnahme. Nachdem die Beamten nach der Sachverhaltsabklärung aus dem Haus kamen, sahen sie sich einer Gruppe von ca. 40 alkoholisierten Jugendlichen gegenüber, die offenbar nicht willens waren zu gehen. Der Streifenwagen war bespuckt worden und es wurden Schneebälle in Richtung des Streifenwagens geworfen. Nachdem die eingesetzten Beamten erneut deutlich machten, dass niemand mehr Zutritt zum Haus haben würde, heizte sich die Stimmung wieder auf. Aus der Gruppe der alkoholisierten Jugendlichen flogen jetzt zwei leere Flaschen Bier in Richtung des Streifenwagens, verfehlten diesen jedoch knapp. Es wurden weitere Kräfte hinzugezogen, darunter auch ein Diensthund. Der Polizei gelang es jetzt die Lage unter Kontrolle zu bekommen. Gruppenweise verließen die „Gäste“ die Veranstaltung mit den herbei gerufenen Taxen.

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