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POL-SH: Bundestagung der Dozenten für Unfallkommissionsarbeit – …

POL-SH: Bundestagung der Dozenten für Unfallkommissionsarbeit –
Sichere Straßen: selbsterklärend und Fehler verzeihend

Kiel (ots) –

– Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/58623/3467760 –

– Querverweis: Ergänzende Informationen sind abrufbar unter
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/58623/3467760 –

Dieses Motto zog sich durch die dreitägige Bundestagung der
Dozenten für Unfallkommissionsarbeit, die vom 24. bis 26. Oktober in
Kiel stattfand.

Was machen Unfallkommissionen?

Unfallkommissionen überprüfen auf Grundlage der
Verkehrsunfallanalyse oder bei besonders schweren Verkehrsunfällen
die örtlichen Gegebenheiten im Verkehrsraum, um Schwachstellen zu
finden und diese schnellstmöglich zu beseitigen. Dabei handeln die
Unfallkommissionen behördenübergreifend mit dem gemeinsamen
Sachverstand von Straßenverkehrsbehörden, Straßenbaubehörde und der
Polizei. Damit wirkt sich die Arbeit der Unfallkommissionen auf jeden
Verkehrsteilnehmer aus. Sie sind üblicherweise eingerichtet auf der
Ebene der Kreise oder kreisfreien Städte.

Zur Bundestagung:

Die Bundestagung wird alle zwei Jahre durchgeführt, fand insgesamt
zum fünften Mal und erstmalig in Kiel statt. Sie wurde gemeinsam von
der Unfallforschung der Versicherer (UdV) und der Landespolizei
Schleswig-Holstein ausgerichtet. Dieses Mal trafen sich rund 50
Dozenten für Unfallkommissionsarbeit aus allen Bundesländern, um über
neue technische und rechtliche Entwicklungen im Straßenverkehr, sowie
über die teilweise unterschiedliche Durchführung der
Unfallkommissionsarbeit in den Ländern zu diskutieren.

Dabei ist der Bekämpfung der so genannten „Baumunfälle“ ein
breiter Raum eingeräumt worden, da diese Unfälle oft mit sehr
schweren Verletzungen oder sogar tödlich enden. Hier wurden die
unterschiedlichen Vorgehensweisen in den Bundesländern erörtert, um
die Zahl der Baumunfälle zu reduzieren und die Unfallfolgen zu
mindern. Künftig wird den Mitgliedern der Unfallkommissionen für ihre
Arbeit eine von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) entwickelte
Software zur Unfallanalyse und Maßnahmenfindung zur Verfügung stehen.
Die nächste Bundestagung wird voraussichtlich 2018 in Niedersachsen
stattfinden.

Als Anlage finden Sie eine beispielhafte Darstellung einer
Unfallhäufungsstelle (Waldwiesenkreisel in Kiel): Hier hat es 2015
insgesamt 11 Verkehrsunfälle gegeben, die von der Polizei aufgenommen
worden sind. Als rote Linien sind die Fahrlinien der
Unfallverursacher gezeigt, blau sind die der Unfallgegner. Aus
solchen Darstellungen lassen sich dann unter Umständen Maßnahmen zur
Veränderung und Sicherung des Verkehrsraums ableiten.

OTS: Landespolizeiamt Schleswig-Holstein
newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/58623
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