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POL-SH: Gemeinsame Abschlussmeldung von Landes- und Bundespolizei zum
Tag der Deutschen Einheit in Kiel: Friedlich und störungsfrei

Kiel (ots) – Das Ziel von Landes- und Bundespolizei, den
störungsfreien Verlauf der zentralen Feierlichkeiten zum Tag der
Deutschen Einheit und die Sicherheit der Veranstaltungsteilnehmer,
insbesondere der Verfassungsorgane sowie der anwesenden
Schutzpersonen zu gewährleisten, wurde erreicht. Der Tag der
Deutschen Einheit verlief aus Sicht der Polizei friedlich und ohne
größere Störungen.

Bedingt durch die Protokollveranstaltungen am Schifffahrtsmuseum,
an der St. Nikolaikirche und der Sparkassenarena kam es temporär zu
Verkehrsbehinderungen. Nach umfangreichen Hinweisen im Vorfeld der
Feierlichkeiten haben viele Bürgerinnen und Bürger das Auto stehen
gelassen und die kostenlosen Angebote des ÖPNV genutzt. Diese Umsicht
trug mit dazu bei, dass größere Verkehrsbeeinträchtigungen
ausgeblieben sind.

Am Donnerstagmorgen (03.10.19) beschäftigte die Polizei ein
verdächtiger Gegenstand im Bereich der Bergstraße. Nach Untersuchung
durch den Kampfmittelräumdienst entpuppte sich dieser als eine in
einer Tasche verpackte Gasflasche, von der keine akute Gefahr
ausging. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern noch an.

Die angemeldeten und durchgeführten Demonstrationen im Kieler
Innenstadtbereich verliefen friedlich. Lediglich im Anschluss an
einen Demonstrationszug ließen sich neun Personen am Stresemannplatz
auf der Fahrbahn nieder. Sie mussten von Einsatzkräften entfernt
werden, da sie mehrmaligen Aufforderungen zum Verlassen nicht
nachkamen. Acht Personen wurden nach Feststellung ihrer Personalien
entlassen, lediglich ein stark alkoholisierter Mann wurde dem
Polizeigewahrsam zugeführt. Während der gesamten Veranstaltungsdauer
wurden außerdem sechs Platzverweise erteilt und (nach jetzigem Stand)
zwei Strafverfahren eingeleitet (1x Beleidigung, 1 x Widerstand).

„Ich bin mit dem Verlauf des polizeilichen Einsatzes zum Tag der
Deutschen Einheit sehr zufrieden“, sagt Jürgen Funk, Leiter der
Polizeidirektion Kiel und verantwortlicher Einsatzleiter. „Ich
bedanke mich bei allen Einsatzkräften für die professionelle
konzeptionelle Vorbereitung und Bewältigung dieses Großereignisses.
Insbesondere gilt mein Dank den vielen Kolleginnen und Kollegen aus
den anderen Bundesländern, die uns tatkräftig und hochmotoviert
unterstützt haben. Im Gesamtkonzept stellten die Sicherheitsmaßnahmen
anlässlich der Protokollveranstaltungen eine besondere
Herausforderung dar. Sie wurden zusammen mit unseren Partnern
kompetent umgesetzt.“

Der Öffentliche Personen- und Nahverkehr wurde sehr intensiv für
die An- und Abreise zum Bürgerfest genutzt. Nicht jeder konnte den
gewünschten Zug nehmen. Gemeinsam mit ihren Sicherheitspartnern
leitete die Bundespolizei den Verkehr auf den Bahnhöfen, so dass
jeder Besucher der Feierlichkeiten sicher nach Kiel und wieder nach
Hause kam.

„Die Stimmung der Reisenden blieb ungetrübt. Trotz sehr voller
Züge im Regionalverkehr verhielten sich die meisten Bürgerinnen und
Bürger sehr umsichtig und gingen mit der Situation gelassen um“, sagt
der Leitende Polizeidirektor Jürgen Kepura, Einsatzleiter der
Bundespolizei.

Die Polizei freut sich, dass dieses großartige Bürgerfest mit
vielen tausenden Besuchern einen so friedlichen Verlauf genommen hat.
Kiel hat sich, auch aus polizeilicher Sicht, von seiner besten Seite
gezeigt!

OTS: Landespolizeiamt
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