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Polizei fasst mutmaßlichen Graffiti-Sprayer

Flensburg – Bereits am vergangenen Samstagabend erwischte eine Funkstreife der Polizei-Zentralstation Tarp einen 16-Jährigen, der im Verdacht steht Graffiti gesprayt zu haben. Er soll ersten Ermittlungen zufolge für bislang mindestens elf Taten verantwortlich sein.

Am späten Abend befuhr die Polizeistreife die Ortschaft Oeversee im Kreis Schleswig-Flensburg. Hier war es in letzter Zeit vermehrt zu Sachbeschädigungen durch illegale Graffiti gekommen. Als die Beamten den Jugendlichen kontrollierten, hatte dieser laut Polizeibericht eine Spraydose in der Hand. Bei näherem Hinsehen fanden sich weitere Farbsprühdosen in seinem Rucksack. Im Zimmer des Beschuldigten fand die Polizei darüber hinaus weitere szenetypische Gegenstände wie Sprühdosen, Stifte und ein so genanntes „Blackbook“ – eine Mappe mit Graffiti-Entwürfen.

Den Ermittlungen zufolge hinterließ der Beschuldigte bereits seit einiger Zeit sein „tag“ – das Erkennungszeichen eines Sprayers – an verschiedenen Hauswänden und Buswartehäuschen. Etwaige weitere Geschädigte im Raum Oeversee mögen sich an die Polizei-Zentralstation Tarp, Telefon: 04638/89410, wenden.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut: Sprühende Fantasie kann teuer werden! Wer Graffiti nicht auf genehmigten (so genannten legalen) Flächen anbringt, begeht in der Regel eine Sachbeschädigung. Viele Sprayer und Tagger werden früher oder später durch die Polizei gefasst. Hohe Schadensersatzforderungen können die Folge sein, und die haben lange Zeit Bestand.

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