Viele Autofahrer nach wie vor zu schnell unterwegs

Flensburg – In den beiden vergangenen Jahren war zu schnelles Fahren eine der häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle im Kreisgebiet. Nicht angepasste Geschwindigkeit nimmt hier in der Reihenfolge der Hauptunfallursachen inzwischen Platz zwei ein. Dieser Trend sei nach Angaben des Polizei-Bezirksreviers Schleswig in jüngster Zeit deutlich angestiegen. Eine am 24. März 2009 auf der Bundesstraße 199 durchgeführte Geschwindigkeitskontrolle des Polizei-Bezirksreviers Flensburg unterstreicht diese Erkenntnis.Die Beamten kontrollierten mithilfe ihrer neuen digitalen Radaranlage den fließenden Verkehr in Höhe der A 7 in Fahrtrichtung Handewitt. Hier gilt auf gerader Strecke eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h.

Ergebnis der Kontrolle:

  • 10 Fahrverbote
  • 77 Anzeigen
  • 163 Verwarnungen wegen überhöhter Geschwindigkeit.

„Spitzenreiter“ war ein Fahrzeugführer, der mit gemessenen 137 km/h unterwegs war. Diese Geschwindigkeitsüberschreitung um vorwerfbare 72 Stundenkilometer bedeute für ihn 600 Euro Bußgeld, vier Punkte auf das KBA-Konto sowie ein dreimonatiges Fahrverbot.

Das Polizei-Bezirksrevier kündigte weitere Kontrollen dieser Art an.