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Westerholz: 16-Jähriger stirbt nach Motorradunfall

Flensburg – Am Sonntagmittag ereignete sich auf der Kreisstraße 97 in Westerholz (Kreis Schleswig-Flensburg) ein schwerer Motorradunfall. Vater und Sohn hatten zuvor eine gemeinsame Ausfahrt auf dem Motorrad unternommen. Der erst 16-jährige Kradfahrer erlag gestern Abend in einem Flensburger Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.
Nach Angaben der Polizeistation Sörup fuhr der junge Mann gegen 13.48 Uhr mit seiner 125-er Maschine von Langballigau aus in Richtung der Ortschaft Westerholz. In einer langgestreckten Rechtskurve verlor der Biker die Gewalt über sein Fahrzeug, rutschte nach links auf die Gegenfahrbahn und prallte dort gegen einen ihm entgegenkommenden VW Golf. Der 39-jährige Golf-Fahrer sowie seine Beifahrerin blieben bei der Kollision unverletzt. Ihr Wagen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Freiwilligen Feuerwehren Terkelstoft und Westerholz unterstützten die Polizei bei der Absicherung der Unfallstelle. Der Gesamtschaden wurde auf etwa 7.000 Euro beziffert. Der jugendliche Motorradfahrer jedoch erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Ein an der Unfallstelle eingesetzter Notarzt übernahm die Erstversorgung des Bikers. Am Sonntagabend erreichte die Polizei die Nachricht, dass der junge Mann im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen sei.

Man kann es nicht oft genug betonen: Auf Motorradfahrer lauern im Straßenverkehr besondere Gefahren. Die Polizei möchte mit ihrer Aktion „Raser kommen zu früh … in den Himmel“ auf die besondere Unfallsituation von Bikern aufmerksam machen. Die Kampagne ist Teil polizeilicher Bemühungen, die Zahl schwerer oder gar tödlicher Unfälle unter Beteiligung von Motorradfahrern nachhaltig zu senken. Weitere Infos dazu unter www.polizei.schleswig-holstein.de.

Die Freiwilligen Feuerwehren Terkelstoft und Westerholz unterstützten die Polizei … .“

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